Anmeldung

Zur Anmeldung bitte den Anmeldebogen und die DSGVO ausfüllen und an vorstand@urwuechsig.org schicken:

Bitte beachtet, die Wiesengruppe kann nur auswärtige Kinder aufnehmen, sofern nicht genügend Anmeldungen aus der Gemeinde vorliegen.

Die Waldgruppe ist ausschließlich für Mannheimer Kinder.

Platzvergabe

Wir sind eine kleine Elterninitiative, deren Konzept die ausdrückliche Vereins- und Elternmitarbeit vorsieht und benötigt.

Daneben sehen wir insbesondere jetzt zur Eröffnung im April 2022 eine ausgewogene Altersstruktur als wichtiges Kriterium an.

Pro Jahrgang (3+, 4+, 5+) vergeben wir daher ca. 5 Plätze. Einteilung erfolgt nach dem Stichtag (30.6.) zur Einschulung, d.h. relevant ist das Alter, welches das Kind zwischen dem 1.7.21 und dem 30.6.22 erlangt. Im Schnitt haben wir dann ca. jeweils 5 Kinder die 23/24, 24/25 und 25/26 zur Schule gehen bzw. wir als neue Plätze in dem Jahr vergeben können.

Grundlagen

Natur als Grundbedürfnis und Lebensgrundlage

Natur ist ein elementares Grundbedürfnis. Doch Städte werden immer größer und die Natur schwindet. Der Aktionsradius war in den 70er-Jahren noch fünf Mal größer als heute. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage. In Zeiten von Klimawandel ist eine Tiefe emotionale Beziehung zur Natur Voraussetzung für einen achtsamen Umgang. Was wir lieben, wollen wir auch erhalten. Diesen Samen der Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wollen wir in der nachwachsenden Generation pflanzen.

Geschichtliches Natur- und Waldkindergärten

Bereits in den 50er wurde in Dänemark der Grundstein gelegt. Das Bullerbü-Idylle - welches Astrid Lindgren in ihren Büchern beschrieb: lange Sommernächste zwischen Heuballen, Versteckspielen im Kuhstall und Schlittschulaufen auf dem See - trug sicherlich dazu bei, dass 1984 in Schweden dann schließlich der erste Waldkindergarten eröffnet wurde. 1993 wurde in Deutschland der erste staatlich anerkannte Waldkindergarten gegründet. Inzwischen gibt es bei uns ca. 2.000 Natur- und Waldkindergärten. Trendenz steigend.

Entwicklung Bauernhofkindergärten

Bauernhofkindergärten gibt es aktuell noch nicht so viele - bundesweit derzeit um die 50 - aber die Tendenz ist ebenfalls steigend. In vielen Behörden ist das Konzept daher noch gänzlich unbekannt. Sie betrachten den Bauernhof eher als Gefahrenquelle für Kinder. Doch gerade konventionellen Betrieben bietet es die Möglichkeit, zu zeigen, dass dort nicht gegen die Natur gearbeitet wird, dass auch sie so wirtschaften, dass es den Tieren gut geht, sie keine „Agrarfabriken“ sind. Eine Kita, die sich auf dem Gelände eines Bauernhofes befindet, ist für Kinder ein wahres Paradies. Sie ist umgeben von Äckern, Wiesen, Obst-, Gemüse-, Kräutergärten, Scheunen und Stallanlagen. Dort wird Wissen darüber vermittelt, woher unsere Lebensmittel kommen, denn Landwirtschaft ist die Grundlage unseres Lebens. Weitere Informationen bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BAGLoB) oder die Kita Natura eG.

Fit für die Schule

Was ist mit Vorschule? Wird mein Kind in der Schule dann klar kommen? Und viele weitere Ängse kann Dr. Peter Häfner mit seiner Auswertung seiner umfangreich angelegten empirischen Studie beantworten. Er kommt zu dem Schluss, dass “Kinder aus Waldkindergärten im Vergleich zu Kindern aus Regelkindergärten im Unterricht nicht nur besser mit[arbeiten], sie sind auch selbständiger und interessierter, können sich besser konzentrieren und halten auch bei schwierigen Aufgaben länger durch.” Nicht ohne Grund nehmen daher auch Regelkindergärten immer mehr Waldtage oder Waldwochen in ihr Konzept mit auf, denn auch sie haben die Vorzüge der Natur- und Waldpädagogik erkannt.

Gefahren

Gefahren in der Natur gibt es und betreffen häufig auch Regelkindergärten. Einige davon sind: giftige Beeren und Pilze, Wespen und andere Insekten, Zecken, Fuchsbandwurm, fließende oder stehende Gewässer. Die PädagogenInnen sind aber entsprechend ausgebildet, ebenso in “Erster Hilfe” und bilden sich regelmäßig weiter. Sie informieren Eltern und Kinder immer wieder und üben mit den Kindern passendes Verhalten ein. Ein “Erste Hilfe”-Koffer und ein Mobiltelefon mit Ersatzakku gehören zur Standardausrüstung und sind stetig mitzuführen, damit im Ernstfall schnell Hilfe da ist. Siehe hierzu auch den Link “Sicherheit im Wald”.

Externe Links:
Kita Natura eG
BAGLoB
BAGLoB - Argumentationshilfe
Empirische Studie Dr. Peter Häfner
Wald macht schlau
Sicherheit im Wald

Kiga Ordnung

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Auszug aus unserer Kindergartenordnung:

  • VÖ 7:30 - 14:30 Uhr
  • max. 20 Kinder pro Gruppe
  • Betreuungsschlüssel von 3/20
  • ca. 20 Schließtage
  • beheizbarer Bauwagen und Komposttoilette
  • Elternmitarbeit
  • Elternbeiträge orientiert an die lokalen Strukturen

Zur Elternmitarbeit:
Diese umfasst verschiedene Verwaltungsaufgaben (Hygiene, PR, Spenden sammeln, Vernetzung, IT, etc.), welche in verschiedenen Ämtern auf alle Eltern verteilt werden. Kleinere Putzdienste, wie das tägliche Waschwasser entsorgen oder Frischwasser bringen (nur Waldgruppe). Sowie die Planung und Umsetzung von weiteren pädagogischen Veranstaltungen wie unserem Eltern-Kind-Waldtreff oder zukünftig evtl. eine Jahreszeitenwerkstatt oder ähnliches.

Unser Team

Gruppenimage

Hier wird sich demnächst unser pädagogisches Team vorstellen.

Waldgruppe

Bild Wald

Wir planen zwei Gruppen, eine Waldgruppe (Waki - Waldkind) und eine Wiesengruppe (Wiki - Wiesenkind). Beide Gruppen haben eins, die Kinder sollen draußen in der freien Natur sein. Bei jedem Wetter die Jahreszeiten miterleben. Spielen mit dem was die Natur bietet. Zum Schutz stehen beiden Gruppen ein entsprechend maßangefertiger Bauwagen zur Verfügung. Ausgestattet mit einer Heizung, Kompost-Trenn-Toiletten, Tischen, Stühlen, Kuschelecke, Küchenzeile und Garderobenbereich.

Standort


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Unsere Waldgruppe wird im Wald von Ma-Pfingtberg ihre Heimat finden. Die Baugenehmigung liegt vor. Wir warten nun auf die Herstellung unseres Waldkindergartenbauwagens.

Pädagogisches Konzept

Der Schwerpunkt der Waldgruppe ist es, den Wald mit allen Sinnen zu erkunden und seine Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen.

Wiesengruppe

Bild Wiese

Wir planen zwei Gruppen, eine Waldgruppe (Waki - Waldkind) und eine Wiesengruppe (Wiki - Wiesenkind). Beide Gruppen haben eins, die Kinder sollen draußen in der freien Natur sein. Bei jedem Wetter die Jahreszeiten miterleben. Spielen mit dem was die Natur bietet. Zum Schutz stehen beiden Gruppen ein entsprechend maßangefertiger Bauwagen zur Verfügung. Ausgestattet mit einer Heizung, Kompost-Trenn-Toiletten, Tischen, Stühlen, Kuschelecke, Küchenzeile und Garderobenbereich.

Standort


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Unsere Wiesengruppe wird auf einer Wiese in Edingen ihre Heimat finden. Die Baugenehmigung liegt vor. Wir warten nun auf die Herstellung unseres Wiesenkindergartenbauwagens.

Pädagogisches Konzept

Der Schwerpunkt der Wikis ist die Natur- und Bauernhofpädagogik. Die Natur und der Bauernhof wecken den kindlichen Wissensdurst und machen Zusammenhänge von Naturschutz und Landwirtschaft begreifbar.

Die Wikis erleben die Landwirtschaft auf vielfältige Weise. Ihre Wiese befindet sich auf einem landwirtschaftlichen Hof, der umgeben ist von weiteren Höfen. Diese Lage ermöglicht viele schöne Kooperationen, Erlebnisse und Spaziergänge, wie z.B. Helfen bei der Kartoffelernte, Hühner füttern, Beobachten des tägliches landwirtschafltichen Betriebs, die Veränderung der Flur in den Jahreszeiten und vieles mehr.

Daneben werden die Kinder auf ihrer eigenen Wiese in Kooperation mit den AckerRackern Gemüse anbauen, das Wachstum betreuen und die Ernte miterleben. Ergänzt wird das Angebot um Beerensträucher und verschiedene Obstbäume. Die anschließende Verwertung der Ernte - in Form von selbst hergestelltem Essen über dem Lagerfeuer - gehört selbstverständlich dazu.

Die Wiese wird aber noch mehr Gelegenheiten schaffen, den Lebensraum Wiese mit seinen Tieren und Pflanzen umfänglich erfahren zu können. Zudem bietet sie eine große Fläche für freies Bauen, Werkbank, Matschküche, Klettermöglichkeiten und die Chance alte Handwerkskünste (flechten, färben, schnitzen, …) zu erlernen.

In der Umgebung gibt es neben der Landwirtschaft auch noch einige Grünflächen, wie Streuobstwiesen zu erkunden und mit der Lage von Edingen-Neckarhausen am Neckar planen wir außerdem den Naturraum Gewässer in das Konzept aufzunehmen. Dies könnte sich z.B. in Form von Ausflügen zu den Bächen in Ladenburg, die in den Neckar münden realisieren.

Damit hätten die Wikis - neben der Landwirtschaft - die Naturräume Wiese und Feld, Wald sowie Gewässer zum Erleben.